Therapie
Mein Angebot
In meiner Praxis für Psychotherapie biete ich Verhaltenstherapie im Einzelsetting für Erwachsene an. Ich behandele dabei ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen, z.B. Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und somatoforme Störungen. Häufige Themen in der Therapie sind dabei ein geringer Selbstwert, Beziehungsprobleme, Probleme im Arbeitskontext, die Arbeit am Umgang mit belastenden Emotionen sowie der Umgang mit schwierigen aktuellen Lebenssituationen.

Ablauf
Eine wertschätzende, offene und neugierige Haltung ist mir besonders wichtig. Ich sehe jeden Menschen als einzigartig und nehme mir Zeit, Ihre persönliche Situation und Ihre Anliegen individuell zu verstehen.
Zu Beginn klären wir, ob eine Therapie für Sie sinnvoll ist. In den anschließenden probatorischen Sitzungen stehen eine ausführliche Diagnostik und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Zusätzlich zum persönlichen Gespräch kommen dabei auch Fragebögen und diagnostische Interviews zum Einsatz. Neben der diagnostischen Einordnung legen wir in dieser Phase gemeinsam die Grundlage für eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Auch Sie haben in dieser Phase die Möglichkeit, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. So können Sie in Ruhe entscheiden, ob Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.
Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der diagnostischen Phase stelle ich eine Diagnose und erarbeite gemeinsam mit Ihnen einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Behandlungsplan.
Therapeutischer Ansatz
Die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit ist die kognitive Verhaltenstherapie – ein wissenschaftlich anerkanntes, gut untersuchtes und wirksames Verfahren zur Behandlung psychischer Erkrankungen. Mir ist wichtig, alle Schritte der Therapie mit Ihnen zu besprechen und nachvollziehbar zu gestalten.
Zu Beginn der Behandlung entwickeln wir gemeinsam ein Verständnis dafür, wie Ihre Beschwerden entstanden sind und wodurch sie aufrechterhalten werden. Dabei betrachten wir Ihre Lebensgeschichte, prägende Lernerfahrungen und Ihre aktuelle Lebenssituation. Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden häufig mit erlernten Denk- und Verhaltensmustern zusammenhängen. Diese können in der Vergangenheit hilfreich oder sogar überlebenswichtig gewesen sein, passen jedoch möglicherweise nicht mehr zu den heutigen Lebensbedingungen.
In der Therapie geht es darum, diese Muster gemeinsam zu erkennen, zu verstehen und zu verändern. Neue Denk- und Verhaltensweisen können erlernt werden und dazu beitragen, auch Gefühle nachhaltig zu beeinflussen. Ein zentrales Prinzip ist dabei die Hilfe zur Selbsthilfe: Sie sollen darin unterstützt werden, hilfreiche Veränderungen zunehmend eigenständig im Alltag umzusetzen. Welche Methoden wir einsetzen, richtet sich nach Ihren Beschwerden und den Therapiezielen, die wir zu Beginn gemeinsam festlegen.
Je nach Ihrer persönlichen Situation kann der Schwerpunkt auch darauf liegen, neue Strategien für den Umgang mit schwierigen oder herausfordernden Lebenssituationen zu entwickeln. Nicht immer steht dabei die Veränderung einer Situation oder eines Symptoms im Vordergrund. Manchmal geht es vielmehr darum, Akzeptanz zu entwickeln und einen hilfreichen Umgang mit dem zu finden, was sich nicht oder nicht unmittelbar verändern lässt.